Gibt es die eine wahre Ernährung? | Meine Erkenntnis und mein neuer Lebensweg

Ich beschäftige mich in letzter Zeit sehr intensiv mit dem Thema Ernährung. Das ist nichts Neues, interessiere ich mich doch schon sehr lange für gesunde Ernährung.

Clean Eating war meine Sparte. Doch litt ich an gesundheitlichen Problemen (PCO, unreine Haut, Unwohlsein) und musste feststellen, dass das Konzept „Clean Eating“ für mich nicht ausreichte.

Die eine wahre Ernährung gibt es nicht!

Fruit Berry Collage

Mittlerweile muss ich auch zugeben, dass ich nicht mehr mit allen „Regeln“ des Clean Eating einhergehe. Das soll nicht bedeutet, dass Clean Eating schlecht ist. Auf keinen Fall! Nur glaube ich, dass Ernährung etwas Individuelles ist. Jeder Körper ist anders und hat andere Bedürfnisse! Weiterlesen

Women's Health Camp 2016

Meine Erfahrung im Women’s Health Camp

Anfang Mai wurde ich von Womens’ Health und Fabletics zum ersten Women’s Health Camp unter der Sonne Spaniens eingeladen.

Das Camp besteht schon mehrere Jahre für die Herren, doch auch Frauen wollen sportlich aktive Ferien in der Sonne verbringen. Deswegen wurde in diesem Jahr das erste Women’s Health Camp realisiert.

Eigentlich bin ich überhaupt kein großer Fan von organisierten Reisen in Hotels mit Vollpension und überfüllten Buffet, aber ich habe mich auf dieses Abendteuer eingelassen und bereue es nicht. Weiterlesen

Warum trainierst du? - Lerne deinen Körper lieben

Warum trainierst du?

Diese Frage habe ich mir in letzer Zeit immer häufiger gestellt. Während meiner Woche im Women’s Health Camp in Andalusien, durch Gespräche mit den anderen Mädels angeregt, habe ich den Entschluss gefasst, diesen Artiekl zu schreiben und diese Frage nun auch dir zu stellen:

Warum trainierst DU?

In letzter Zeit spüre ich, wie mein Körper einen Gang runterfahren möchte. Nicht immer habe ich auf meinen Körper gehört, sondern mich gepusht und viel trainiert. In den letzten Wochen trainierte ich weniger. Immer noch viel, doch für meine Verhältnisse doch schon wenig. Das musste sein, weil ich merkte, wie selbst bei jedem Chaturanga und bei jedem Krieger mir Arme und Beine schmerzten (Sprich, selbst Yoga erschien mir unglaublich anstregend). Dabei war das kein Muskelkater, sondern reine Erschöpfung. Das war ein riesen Stoppschild für mich.

Warum trainierst du? Doch sein Training zu reduzieren, kommt mit unschönen Gedanken

“Bin ich zu faul geworden? Bloß nicht die Schokolade essen! Der Sommer kommt(!) und ich bin so überhaupt nicht in Form.”

Gerade zum Sommer lese ich auf anderen Blogs und Social Media Kanälen, dass man sich jetzt nun aufraffen werde, um endlich mal etwas an der Figur zu tun. Was ich herrauslese sind häufig die schlechten Gewissen, die Gedanken an zu wenig Diziplin und eisernen Willen und vor allem die Angst im Sommer nicht gut auszusehen.

Was ich selten lese sind Gedanken, wie “Ich fühle mich gesundheitlich nicht gut. Ich sollte meinen Körper etwas mehr frische Luft und Bewegung gönnen” oder “Ich weiß noch, wie ich mich früher so gern beim Sport ausgetobt habe und wie gut mir das tat. Ich werde mir in Zukunft mehr Zeit nehmen, um dieses tolle Gefühl wiederzuerlangen”.

Angst sollte kein Motivator sein

Die Angst vorm Trainieren blockiert

 

Das Ziel zu haben sportlich, fit und schlank auszusehen ist per se nicht falsch oder schlecht. Aber so bald wir dieses Vorhaben aus Angst herraus angehen nicht schön, schlank oder gut genug zu sein, kann das blockieren und uns über alle Maße noch schlechter fühlen lassen. Klar, Angst kann ein großer Motivator sein (wie es so schön heißt). Doch denke ich, dass uns die Angst vor einem “wabbligen Bikinibody” und Cellulite nicht weit bringt und Angst allgemein überhaupt kein Motivator ist/sein sollte.

Im Gegenteil, wir haben so viel Angst, dass wir uns bei jeden Mal Nicht-trainieren so richtig schlecht fühlen. Wir bieten uns selbst so eine viel größere Angriffsfläche für gemeinen und fiesen Gedanken, die uns versuchen schlecht zu machen und versuchen uns wie ein Versager dastehen zu lassen. Und vielleicht sind wir so frustriert und so enttäuscht von uns selbst, dass wir an diesem Abend mit einer Tafel Schokolade auf der Couch sitzen. Ganz nach dem Motto: Mir geht’s schlecht. Jetzt ist alles egal. Meine Seele braucht das jetzt! Und weiter bergab es geht in diesen Teufelskreis der Angst, denn morgen müssen wir auf jeden Fall trainieren, um die fiese Schokolade wieder abzutrainieren.

Hört sich das bekannt an?

Ich kenne diese Gedanken auch. Nur haben sie mich nie weit gebracht. Im Gegenteil, diese fiesen Gedanken hängen sich so fest, dass sie einen blockieren, mehr Ängste schüren und das Leben weniger lebenswert machen. 

Schon mal einen Geburtstag verflucht, weil dort Kuchen serviert wird und das unseren großen Traum vom Wachbrettbauch ruiniert?

Ein Leben mit solch limitierenden Gedanken ist nicht schön, grenzt uns ein und verhindert, dass wir wir wachsen können. Wenn diese Gedanken das Leben regieren, ist es höchste Zeit etwas zu tun!

Wenn sich die Angst durchs Lebens zieht

Warum trainierst du? - Wenn sich die Angst durchs Leben zieht

Aber auch, wenn du dich nur manchmal mit diesen Gedanken erwischst, solltest du etwas daran ändern. Denn denkst du schlecht über deinen Körper, wenn du in den Spiegel schaust und gehst aus der Angst herraus ins Fitnessstudio, dass du „zu fett“ bist (Ja, so fiese Gedanken poppen in unseren Köpfen über uns selbst auf! Hört sich grausig an, oder?) oder „zu fett“ werden könntest, dann spieglt sich das mit Sicherheit auch in anderen Bereichen deines Lebens wider. Dann isst du eventuell auch Angst bestimmte Sachen mehr oder andere Sachen weniger, sagst deine Meinung aus Angst herraus nicht und eventuell denkst du, dass du es nicht zu 100% wert bist, einen solch tollen Partner oder Job zu haben.

Du kannst deine Gedanken steuern

Warum trainierst du? Werde dir deiner Gedanken bewusstAuch ich habe mich in dieser Gedankenspirale wiedergefunden. Allerdings hatte ich genug davon! Daher habe ich mir das Ziel gesetzt nicht mehr aus Angst herraus zu trainieren, sondern meine Gedanken bewusst zu steuern und zu ändern.

Erwische ich mich also bei einem Gedanken, wie „Oh oh, da macht sich hässlicher Hüftspeck breit. Ich muss wieder jeden Tag trainieren!“, stoppe ich mich, atme tief durch und honoriere meinen Körper für das, was er jeden Tag leistet.Warum trainierst du? - Lerne deinen Körper lieben

Außerdem sage ich mir, dass ich mich wohl in meinen Körper fühle und ich schön bin (auch wenn das am Anfang schwierig erscheinen mag). Dann programmiere ich meine Gedanken zum Training um. Da ich meinen Körper ja mag (Augenzwinker), muss ich nicht mehr trainieren, weil ich hässlich bin oder die Jeans eineingt, sondern weil ich mich richtig gut fühle und es mir unglaublich viel Spaß macht mich zu bewegen und meinem Körper etwas Gutes zu tun.

Ich bin seit dem viel entspannter und es fühlt sich sooo gut an dieses alten Gedankenmuster hinter mir zu lassen und anstatt dessen aus Liebe zu meinem Körper und meiner Selbst herraus zu trainieren. Und ich muss feststellen, dass alle andere ganz automatisch passiert und in mein Leben kommt. Seit dem ich mir Selbst mit viel mehr Mitgefühl begegne, hat der Heißhunger auf Schokolade nachgelassen, es fällt mir viel leichter mich gesund zu ernähren (wer seinen Körper mag und honoriert, möchte ihm automatisch nur das Beste zuführen) und das beste ich habe viel mehr Ernegie und gute Laune, weil ich mich selbst nicht runterziehe mit schlechten Gedanken.

Warum trainierst du? - Alles beginnt mit dir

Alles beginnt mit dir! Eine kleine Veränderung deiner Gedanken und es wird viel leichter sein, deine Ziele zu erreichen. Plus, dabei lernst du den Weg zu genießen und nicht zu verbissen am Ziel festzuhalten und am Schönem im Leben vorbeizulaufen.

Versuche doch mal dich dabei zu ertappen, wenn diese fiesen Gedanken auftauchen. Das ist der erste Schritt. Mache dir bewusst, wie oft und vor allem wann du schlecht über dich denkst. Und vor allem mache dir bewusst, dass du so niemals deiner besten Freundin begegnen würdest. (Oder würdest du sie „fett“ nennen? Oder ihr sagen, dass sie nicht gut genug ist?) Wie oft erwischst du dich dabei dir zu sagen, dass du wieder Sport machen musst, weil du zu dick bist oder nicht schön genug?

Get ready for summer | Bench Workout Part 2

Nun rückt der Sommer endgültig näher. Die Sonne, das Meer (und somit auch der Bikini) ruft. Genau jetzt ist es ratsam an seine Joggingrunde noch ein knackiges Workout ranzuhängen. Denn (Achtung major truth bomb!!!) lange und ausgiebige Laufrunden lassen allein noch nicht das Fett schmelzen. Klar wirst du ein paar Pfunde verlieren, wenn du regelmäßig laufen gehst und deine Ernährung stimmt. Allerdings gibt dir Laufen allein nicht die knackige Silhouette, die du für den Strand vielleicht haben möchtest.

Push & Squat 7

Läufer sind nicht unbedingt immer gesund

Aber auch losgelöst vom Strand, sind die Langstreckenläufer nicht immer die Gesündesten unter uns. Weiterlesen

Lauf-ABC Teil 3 – mit Minibändern

Heute soll der dritte und letzte Teil meiner Lauf-ABC-Reihe folgen. Diesmal wirst du ein paar Übungen finden, welche du am besten mit Equipment ausführst. Aber keine Angst! Das wiegt keine Tonnen, sondern ist eigentlich super handlich und leicht. Die Rede ist von diesen kleinen elastischen Gummibändern, welche gerne auch ins Athletiktraining integriert werden.

Ich habe hierfür das Lady’s Kit von Let’s Bands verwendet. (Vor zirka zwei Jahren habe ich dir schon mal ein kleines Workout mit diesen Powerbänder gezeigt. Du kannst es hier inkl. kurzen Videos finden.) Ich nehme diese praktischen kleinen Bänder sehr gern mit auf meinem Lauf durch die Hauptstadt. Meine Lieblingsstrecke zeige ich Dir auf der Website von A&O. Sie haben eine coole interaktive Karte der Hauptstadt erstellt, wo du die besten Hotspots Berlin’s findest. Ich habe natürlich meine liebste Laufstrecke beigesteuert.

DSC_0160 Weiterlesen

Get ready for summer | Bench Workout

Ich war ganz begeistert von dem Wetter am vergangenen Osterwochenende. Die ersten Sonnenstrahlen habe ich in vollen Zügen genossen. Der Sommer lässt jetzt nicht mehr lange auf sich warten und Stück für Stück zeigen wir wieder mehr Haut. Noch haben wir aber den ganzen Frühling, um uns wieder fit für den Sommer -und den Strand- zu machen. Die perfekte Bikini-Figur gibt es natürlich nicht und sollte auch nicht das ultimative Ziel sein. Jede von uns ist schön, so wie sie ist. Aber machen wir uns nichts vor: Etwas straffer möchten wir uns schon fühlen, damit wir ganz selbstbewusst den Sommer genießen können.

Das kleine Bisschen an Straffheit bekommen wir aber leider nicht alleine vom Laufen. Muskeln bringen unseren Körper schon eher in „schönere“ Formen. Mehr über das Thema warum Frauen Krafttraining machen sollten, kannst du in einem etwas älteren Artikel hier und hier durchlesen. Weiterlesen

Jedes Jahr aufs Neue – Vom Scheitern der guten Vorsätze

Die Menschheit ist zwiegespalten. Die einen denken sich jedes Jahr auf’s neue diese ‚guten Vorsätze’ für das nächste Jahr aus. Die andere Hälfte hält nichts von diesen Vorsätzen, wobei von diesen –so möchte ich behaupten- sich immer noch 50% etwas für’s nächste Jahr vornehmen. Schließlich könnten doch endlich mal ein paar Pfunde runter und immer diese Schokolade…davon esse ich ab nächsten Jahr weniger.

Sich gute Vorsätze für 2016 zu überlegen ist immerhin noch der einfache Part. Die Umsetzung ist dann schon eine ganz andere Sache. Da wird es schwierig. Januar ist im vollem Gange (Hoppla, wie konnte der denn so schnell kommen?) und wir sitzen jetzt vielleicht schon leicht deprimiert da, weil wir noch gar nicht richtig angefangen haben mit diesen ‚guten Vorsätzen’. Alles halb so wild! Wie du lockerer an diese Sache rangehen kannst und wie es vielleicht doch noch klappt, erzähle ich dir hier: Weiterlesen