Ein Interview mit Chiropraktor Laura Groom

Ich hatte im Juni das Vergnügen mich mit Laura Groom (gebürtige Australierin) zu treffen und über ihre Arbeit als Chiropraktor zu sprechen. Die Chiropraktik begleitet die junge Frau aus Sydney schon seit ihrer Kindheit, da sie mit einer Schädelasymmitreie zur Welt kam und der Chiroptaktor sie vor einer OP in jungen Jahren bewahrte. Seit dem besuchte sie regelmäßig einen Chiropraktor, nicht nur weil sie sich dort viel wohler fühlte, als bei ihrem australischen Kinderarzt, sondern auch weil sie sehr viel Leistungssport machte.

Sie entschloss sich nach dem australischen Abitur, in das Studium der Chiropraktik einzusteigen, um Menschen zu helfen. Nach einem fünf Jahre andauernden Studium in Chiropraktik in Australien zog sie dann nach Deutschland, wo sie seit September 2015 ihre eigene Praxis in Berlin betreibt. Spezialisiert hat sich auf Sportler, Schwangere, und Babies. Weiterlesen

Klassischer Liegestütz & Liegestützvarianten

In meinem letzten Workout Post habe ich dir meine fünf besten Übungen für deine Arme und Schultern gezeigt. Eine Übung davon, waren Liegestütz. Richtig gemacht, sorgen Liegestütz für einen definierten hinteren Oberarm (sprich Trizeps). Also für uns Frauen sehr gut, denn wer hat schon Lust auf diese fiesen kleinen Winkeärmchen?

Doch sind Liegestütz für uns Frauen besonders schwer. Das liegt daran, dass wir im Gegensatz zu Männern, nicht so ausgeprägt starke Muskeln im Oberkörper haben. Dafür sind meist unsere Beine stärker. So gleicht sich das aus.

Wollen wir aber Liegestütz richtig machen, damit wir das in unserm Trizeps spüren, müssen wir die engen Liegestütz machen, dabei ganz schön was beachten und natürlich fallen uns diese dann noch besonders schwer. Deswegen beschreibe ich dir heute, wie du einen Liegestütz richtig machst und zeige ein paar einfachere Alternativen zum klassischen Liegestütz, damit du trotzdem deine hinteren Oberarme trainieren kannst. Denn seien wir mal ehrlich, manchmal lässt unser Technik echt zu Wünschen übrig, oder? Weiterlesen

Die 5 besten Arm- und Schulterübungen ohne Equipment

 

Man hat nicht immer irgendwelches Equipment zu Hause liegen, was man zum Sport verwenden kann. Wenn man auf Reisen ist hat man erst recht kein Schnickedöns parat. Meist hat man auf dem Hotelzimmer noch nicht mal 2 Wasserflaschen, die man als Hantel umfunktionieren könnte.

Um deine Arme und Schultern zu trainieren brauchst du aber nicht unbedingt irgendein Equipment! Es gibt einige tolle Übungen, für die du lediglich etwas freien Platz auf dem Boden und dein eigenes Körpergewicht benötigst. Meist sind die Ideen für solche Übungen aber begrenzt. Deswegen habe ich dir heute fünf der besten Arm- und Schulterübungen herausgesucht, für die du garantiert kein Zubehör brauchst. (Noch nicht mal einen Stuhl!) Weiterlesen

Women's Health Camp 2016

Meine Erfahrung im Women’s Health Camp

Anfang Mai wurde ich von Womens’ Health und Fabletics zum ersten Women’s Health Camp unter der Sonne Spaniens eingeladen.

Das Camp besteht schon mehrere Jahre für die Herren, doch auch Frauen wollen sportlich aktive Ferien in der Sonne verbringen. Deswegen wurde in diesem Jahr das erste Women’s Health Camp realisiert.

Eigentlich bin ich überhaupt kein großer Fan von organisierten Reisen in Hotels mit Vollpension und überfüllten Buffet, aber ich habe mich auf dieses Abendteuer eingelassen und bereue es nicht. Weiterlesen

Cleanes Paleo Curry

Hallo ihr Lieben,

heute bekommt ihr eines der meist angefragten Rezepte von mir. Es ist mein allerliebstes Paleo Curry, was ich wirklich jede Woche zubereite. Ungelogen! Ich mache mir und meinem Freund immer einen großen Topf davon. So essen wir mehrere Male in der Woche Curry. Es macht sich super als Mittagessen für die Arbeit. Ein Mal vorbeireitet und in kleine Tupperdosen gefüllt, kann man sich das auf der Arbeit ganz einfach warm machen und eine leckere wärmende Mahlzeit genießen.

Dabei ist das Curry wirklich sehr simpel und man bekommt fast alle Zutaten beim Aldi (ausgenommen die Currypaste & Kokosmilch). Weiterlesen

Warum trainierst du? - Lerne deinen Körper lieben

Warum trainierst du?

Diese Frage habe ich mir in letzer Zeit immer häufiger gestellt. Während meiner Woche im Women’s Health Camp in Andalusien, durch Gespräche mit den anderen Mädels angeregt, habe ich den Entschluss gefasst, diesen Artiekl zu schreiben und diese Frage nun auch dir zu stellen:

Warum trainierst DU?

In letzter Zeit spüre ich, wie mein Körper einen Gang runterfahren möchte. Nicht immer habe ich auf meinen Körper gehört, sondern mich gepusht und viel trainiert. In den letzten Wochen trainierte ich weniger. Immer noch viel, doch für meine Verhältnisse doch schon wenig. Das musste sein, weil ich merkte, wie selbst bei jedem Chaturanga und bei jedem Krieger mir Arme und Beine schmerzten (Sprich, selbst Yoga erschien mir unglaublich anstregend). Dabei war das kein Muskelkater, sondern reine Erschöpfung. Das war ein riesen Stoppschild für mich.

Warum trainierst du? Doch sein Training zu reduzieren, kommt mit unschönen Gedanken

“Bin ich zu faul geworden? Bloß nicht die Schokolade essen! Der Sommer kommt(!) und ich bin so überhaupt nicht in Form.”

Gerade zum Sommer lese ich auf anderen Blogs und Social Media Kanälen, dass man sich jetzt nun aufraffen werde, um endlich mal etwas an der Figur zu tun. Was ich herrauslese sind häufig die schlechten Gewissen, die Gedanken an zu wenig Diziplin und eisernen Willen und vor allem die Angst im Sommer nicht gut auszusehen.

Was ich selten lese sind Gedanken, wie “Ich fühle mich gesundheitlich nicht gut. Ich sollte meinen Körper etwas mehr frische Luft und Bewegung gönnen” oder “Ich weiß noch, wie ich mich früher so gern beim Sport ausgetobt habe und wie gut mir das tat. Ich werde mir in Zukunft mehr Zeit nehmen, um dieses tolle Gefühl wiederzuerlangen”.

Angst sollte kein Motivator sein

Die Angst vorm Trainieren blockiert

 

Das Ziel zu haben sportlich, fit und schlank auszusehen ist per se nicht falsch oder schlecht. Aber so bald wir dieses Vorhaben aus Angst herraus angehen nicht schön, schlank oder gut genug zu sein, kann das blockieren und uns über alle Maße noch schlechter fühlen lassen. Klar, Angst kann ein großer Motivator sein (wie es so schön heißt). Doch denke ich, dass uns die Angst vor einem “wabbligen Bikinibody” und Cellulite nicht weit bringt und Angst allgemein überhaupt kein Motivator ist/sein sollte.

Im Gegenteil, wir haben so viel Angst, dass wir uns bei jeden Mal Nicht-trainieren so richtig schlecht fühlen. Wir bieten uns selbst so eine viel größere Angriffsfläche für gemeinen und fiesen Gedanken, die uns versuchen schlecht zu machen und versuchen uns wie ein Versager dastehen zu lassen. Und vielleicht sind wir so frustriert und so enttäuscht von uns selbst, dass wir an diesem Abend mit einer Tafel Schokolade auf der Couch sitzen. Ganz nach dem Motto: Mir geht’s schlecht. Jetzt ist alles egal. Meine Seele braucht das jetzt! Und weiter bergab es geht in diesen Teufelskreis der Angst, denn morgen müssen wir auf jeden Fall trainieren, um die fiese Schokolade wieder abzutrainieren.

Hört sich das bekannt an?

Ich kenne diese Gedanken auch. Nur haben sie mich nie weit gebracht. Im Gegenteil, diese fiesen Gedanken hängen sich so fest, dass sie einen blockieren, mehr Ängste schüren und das Leben weniger lebenswert machen. 

Schon mal einen Geburtstag verflucht, weil dort Kuchen serviert wird und das unseren großen Traum vom Wachbrettbauch ruiniert?

Ein Leben mit solch limitierenden Gedanken ist nicht schön, grenzt uns ein und verhindert, dass wir wir wachsen können. Wenn diese Gedanken das Leben regieren, ist es höchste Zeit etwas zu tun!

Wenn sich die Angst durchs Lebens zieht

Warum trainierst du? - Wenn sich die Angst durchs Leben zieht

Aber auch, wenn du dich nur manchmal mit diesen Gedanken erwischst, solltest du etwas daran ändern. Denn denkst du schlecht über deinen Körper, wenn du in den Spiegel schaust und gehst aus der Angst herraus ins Fitnessstudio, dass du „zu fett“ bist (Ja, so fiese Gedanken poppen in unseren Köpfen über uns selbst auf! Hört sich grausig an, oder?) oder „zu fett“ werden könntest, dann spieglt sich das mit Sicherheit auch in anderen Bereichen deines Lebens wider. Dann isst du eventuell auch Angst bestimmte Sachen mehr oder andere Sachen weniger, sagst deine Meinung aus Angst herraus nicht und eventuell denkst du, dass du es nicht zu 100% wert bist, einen solch tollen Partner oder Job zu haben.

Du kannst deine Gedanken steuern

Warum trainierst du? Werde dir deiner Gedanken bewusstAuch ich habe mich in dieser Gedankenspirale wiedergefunden. Allerdings hatte ich genug davon! Daher habe ich mir das Ziel gesetzt nicht mehr aus Angst herraus zu trainieren, sondern meine Gedanken bewusst zu steuern und zu ändern.

Erwische ich mich also bei einem Gedanken, wie „Oh oh, da macht sich hässlicher Hüftspeck breit. Ich muss wieder jeden Tag trainieren!“, stoppe ich mich, atme tief durch und honoriere meinen Körper für das, was er jeden Tag leistet.Warum trainierst du? - Lerne deinen Körper lieben

Außerdem sage ich mir, dass ich mich wohl in meinen Körper fühle und ich schön bin (auch wenn das am Anfang schwierig erscheinen mag). Dann programmiere ich meine Gedanken zum Training um. Da ich meinen Körper ja mag (Augenzwinker), muss ich nicht mehr trainieren, weil ich hässlich bin oder die Jeans eineingt, sondern weil ich mich richtig gut fühle und es mir unglaublich viel Spaß macht mich zu bewegen und meinem Körper etwas Gutes zu tun.

Ich bin seit dem viel entspannter und es fühlt sich sooo gut an dieses alten Gedankenmuster hinter mir zu lassen und anstatt dessen aus Liebe zu meinem Körper und meiner Selbst herraus zu trainieren. Und ich muss feststellen, dass alle andere ganz automatisch passiert und in mein Leben kommt. Seit dem ich mir Selbst mit viel mehr Mitgefühl begegne, hat der Heißhunger auf Schokolade nachgelassen, es fällt mir viel leichter mich gesund zu ernähren (wer seinen Körper mag und honoriert, möchte ihm automatisch nur das Beste zuführen) und das beste ich habe viel mehr Ernegie und gute Laune, weil ich mich selbst nicht runterziehe mit schlechten Gedanken.

Warum trainierst du? - Alles beginnt mit dir

Alles beginnt mit dir! Eine kleine Veränderung deiner Gedanken und es wird viel leichter sein, deine Ziele zu erreichen. Plus, dabei lernst du den Weg zu genießen und nicht zu verbissen am Ziel festzuhalten und am Schönem im Leben vorbeizulaufen.

Versuche doch mal dich dabei zu ertappen, wenn diese fiesen Gedanken auftauchen. Das ist der erste Schritt. Mache dir bewusst, wie oft und vor allem wann du schlecht über dich denkst. Und vor allem mache dir bewusst, dass du so niemals deiner besten Freundin begegnen würdest. (Oder würdest du sie „fett“ nennen? Oder ihr sagen, dass sie nicht gut genug ist?) Wie oft erwischst du dich dabei dir zu sagen, dass du wieder Sport machen musst, weil du zu dick bist oder nicht schön genug?

Get ready for summer | Bench Workout Part 2

Nun rückt der Sommer endgültig näher. Die Sonne, das Meer (und somit auch der Bikini) ruft. Genau jetzt ist es ratsam an seine Joggingrunde noch ein knackiges Workout ranzuhängen. Denn (Achtung major truth bomb!!!) lange und ausgiebige Laufrunden lassen allein noch nicht das Fett schmelzen. Klar wirst du ein paar Pfunde verlieren, wenn du regelmäßig laufen gehst und deine Ernährung stimmt. Allerdings gibt dir Laufen allein nicht die knackige Silhouette, die du für den Strand vielleicht haben möchtest.

Push & Squat 7

Läufer sind nicht unbedingt immer gesund

Aber auch losgelöst vom Strand, sind die Langstreckenläufer nicht immer die Gesündesten unter uns. Weiterlesen