Der AVON Frauenlauf in Berlin

Am Samstag war es endlich soweit: Der AVON Frauenlauf fand im Berliner Tiergarten statt. Wie ich ja letztens schon geschrieben hatte, hatte ich mich für diesen Lauf angemeldet, um meine Motivation fürs Laufen wieder zu erlangen. Dieser Clou ist auch einwandfrei aufgegangen ☺

Bei mir ist da so: Ich liebe das Laufen und brauche es auch dringend als Ausgleich zum „sitzenden Alltag“. Es hilft mir enorm den Kopf frei zu bekommen. Ich fühle mich besser und stärker. Komme ich aber aus irgendeinem Grund länger nicht zum Laufen, sinkt meine Motivation stetig ab…obwohl ich es sehr liebe und weiß, wie gut es mir tut. Habe ich aber einmal damit angefangen, läuft es wieder wie von selbst. Ganz schnell bin ich in einem festen und ambitionierten Laufrhythmus drin. Und mit diesem Rhythmus kommt auch die Motivation für andere Sportarten. Ich könnte nun fast jeden Tag Sport machen und muss mich oft bremsen, damit ich genügend Ruhetage einplane. Mit meiner Motivation und Bewegung steigt auch meine Lebensfreude. Wenn ich regelmäßig Sport mache, bin ich ein glücklicherer Mensch.

Doch nun zum Frauenlauf. Es war großartig! Es war mein erstes großes Laufevent –mit der Herausforderung 10km zu laufen. Ich bin zuvor noch nie 10km gelaufen. Meine Standardstrecke lag in der Regel bei 5km. Mein Ziel war nun die 10km in 1 Stunde zu laufen. Dies war ein sehr realistisch Ziel. Es war nicht zu hochgegriffen und auch nicht zu gering, wenn man bedenkt, dass ich aufgrund von Krankheitsausfall nur knappe 4 Wochen zum Trainieren hatte. Ich konnte mein Ziel am Ende noch etwas toppen, denn wie sich herausstellte, kann so ein Lauf mit anderen beflügeln. Ich war schneller als sonst und habe ohne all zu große Anstrengung die 10 km in 54 Minuten geschafft.
Am Anfang war ich etwas skeptisch. Ich mag „Menschenaufläufe“ nicht besonders. Aber es war alles halb so schlimm. Nur die ersten zwei Kilometer waren etwas nervig. Man ist kaum vorangekommen (so war zu mindestens mein Gefühl) und gerade in den Kurven kam es zu Engpässen und Stau. Nichtsdestotrotz war die Stimmung super. Besucher, Bands und Trommler haben die Läuferinnen angespornt und ordentlich Stimmung gemacht. Die 10km vergingen wie im Fluge, unter anderem auch wegen den ganzem Slalomlauf, den ich betrieben habe, um an langsameren Läuferinnen vorbeizukommen. Im Endeffekt bin ich auf Platz 631 gelandet von insgesamt 4036 Läuferinnen. Ich finde, dass das ein ganz passables Ergebnis ist. Ich bin rundum zufrieden mit mir, dem Lauf und meiner ganzen vergangen Woche. Dazu noch meine sportlichen Aktivitäten im Überblick:

 

Montag, 29.04.2013 Strecke: 8,04km Zeit: 00:46:24
Mittwoch, 01.05.2013 Strecke: 8,05km Zeit: 00:47:44
Samstag, 04.05.2013 Strecke: 10,00km Zeit: 00:54:56
     
Dienstag & Donnerstag Yoga Insgesamt 2,5 Stunden

 

 

Bis ganz bald ❤

Neue Ziele

Lange habe ich nichts von mir hören lassen. Es ist viel passiert und ich musste mich etwas umstellen, da ich ein Praktikum angefangen habe und allgemein war vieles nicht ganz einfach für mich.

Die Umstellung von Studium aufs Arbeiten viel mir sehr schwer. Allerdings habe mich nach drei Monaten endlich daran gewöhnt und ich weiß, wie ich mit meinem Arbeitstag umgehen muss, damit ich noch genug Zeit für mich und meine Freizeitaktivitäten habe. Ich habe teilweise meine Motivation verloren Sport zu treiben. Allerdings merke ich dann immer schnell, dass meine Stimmung extrem absinkt. Mit Sport geht es mir einfach besser. Deswegen hatte ich mir ein Ziel gesetzt. Ich habe mich im Winter für den AVON Frauenlauf in Berlin angemeldet. Dies sollte meine Motivation sein wenigstens wieder Laufen zu gehen. Allerdings kam der richtige Motivationskick erst nachdem ich krank geworden bin. Zirka 4 Wochen hat es mich umgehauen und in der Zeit konnte ich so gut wie keinen Sport machen. Ich habe es gemerkt. Sport macht stark und das auch mental. Wenn ich also kein Sport mache, bin ich seelisch und mental schwächer. Ich bin leichter angreifbar und nach den letzten (teilweise schweren) Monaten auch schnell mal am Boden zerstört über nichts und wieder nichts. Deswegen widme ich mich wieder mehr dem Sport. Ich liebe das Laufen. Es gibt mir ein Gefühl von Freiheit und lässt die Gedanken verblassen, die mich doch zu oft quälen. Weiterlesen