Buch Review: Tatiana Mouret • Sei dein eigener Enährungscoach!

Schon ein paar Mal habe ich darüber geschrieben, dass es nicht die eine richtige Ernährung gibt. Jeder Körper ist individuell. Was für den einen perfekt funktioniert, kann für den anderen der Untergang sein.

Gut, das war etwas dramatisch. Aber du verstehst sicherlich, worauf ich hinaus möchte. Wir sind alle verschieden. Manche Menschen vertragen vieles sehr gut. Andere wiederum versuchen ständig etwas Neues aus und versuchen so, entweder abzunehmen oder gar gesund zu werden. Denn unser Essen kann krank machen!

 

Man muss nicht richtig krank sein, um etwas ändern zu wollen

Manches sehen wir allerdings nicht unbedingt als Krankheiten an. Unreine oder trockene Haut, sich am Morgen wie gerädert fühlen, keine klaren Gedanken…das sind alles Dinge, mit den man lernen könnte zu leben. Wenige machen sich darüber Gedanken, wie sich unsere Ernährung auf den Körper auswirkt.

Sei dein eigener Ernährungscoach_Buch

Es gibt aber so einige, die wieder Verbindung mit ihrem Körper aufnehmen. Die unter ständigen Magenschmerzen leider, oder Akne, Ekzemen, Ausschlägen. Menschen, die keine klaren Gedanken mehr fassen können, die leichte depressive Züge haben oder gar nur Sodbrennen. Man könnte vieles sicherlich mit Medikamenten behandeln. Doch greift das an der Wurzel? Beseitigen wir damit tatsächlich das Übel? Es sind die Menschen, die dem nicht mehr ausgeliefert sein möchten, Verantwortung für ihre eigene Gesundheit und somit ihren Körper übernehmen und das Problem an der Wurzel packen. Sie setzten sich intensiv mit ihrer Ernährung auseinander, ganz bestimmt, um ihre Krankheiten und Beschwerden zu lindern oder gar vollständig zu beseitigen. Sie reflektieren ihre Ernährung, ihr Handeln und ihr Inneres.

Tatiana Mouret sucht nach den Gründen ihrer Leiden

So ein Mensch ist Tatiana. Sie litt an üblen Magenbeschwerden. Ihr ging es nicht gut. Doch konnte ihr kein Arzt helfen oder eine Intoleranz oder Unverträglichkeit der üblichen Verdächtigen (Laktose, Gluten etc.) wurde nicht festgestellt. An manchen Tagen zweifelte sie sogar an sich selbst. Dachte daran, dass sie sich das vielleicht alles nur einbildete.

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Doch sie fing langsam an ihre Ernährung umzustellen und immer tiefer in diesen Thema einzusteigen. Damit ging sie ihren Problemen auf den Grund. Trotz negativer Tests für Unverträglichkeiten, stellte sie fest, dass es ihr viel besser ging. Der Beweis, dass aus medizinischer Sicht nicht immer alles erklärt werden kann und man lernen muss auf den eigenen Körper zu hören und zu vertrauen.

„Nahrungsaufnahme dient der Energiezufuhr und sobald das Essen uns runterzieht, uns lahmlegt oder Beschwerden bereitet, haben wir damit ja unsere Absicht verfehlt“

Auf ganz lockere Weise und mit viel Witz erzählt sie in ihrem Buch von ihrer Geschichte. Ihrem Weg in dein gesünderes und glücklicheres Leben, auch wenn sie so einige Steine dafür übersteigen musste. Sie spricht viele Probleme an, die man als „Ernährungsumsteller“ kaum umgehen kann., so z.B. das Abstempeln von Freunden und Bekannten als Spinner.

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Dabei ist das Buch kein Ernährungsratgeber. Sondern ihr ganz persönlicher Leitfaden und vielleicht ein kleiner Wegweiser für dich selbst. Zumindest kannst du dir in diesem Buch ganz viel Kraft und Motivation abholen. Du bist nicht allein! Dieses Gefühl gibt dieses Buch. Deine Beschwerden sind nicht eingebildet, sondern manifestieren sich eventuell durch deine Ernährung und dein seelisches Wohlbefinden. Es ist ein großartiges Buch, welches ich wirklich gern gelesen habe.

Ich bin auf genau den gleichen Weg, wie Tatiana. Ich bin mein eigener Ernährungscoach. Ich finde meinen eigenen Weg und das ist gut so 😉 Bist du auch dabei dein eigener Ernährungscoach zu sein?

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Meine Erfahrung beim Chiropraktor

Zwei mal habe ich mich schon in die Hände von Laura begeben. Laura ist Chiropraktor in Berlin und war für mich ein wichtiger Punkt dabei meinen Körper besser zu verstehen. Ich finde die Arbeit von Chiropraktoren und Naturheilkundlern sehr spannend. Besonders der ganzheitliche Aspekt und das „natürliche Heilen“ des Körpers haben es mir angetan. (Lese Dir hier das Interview mit Laura durch).

Ich bin an einem Punkt angelangt, an dem ich mich einfach nicht mehr damit abfinden möchte, dass mir Ärzte Medikamente verschreiben, damit ich wieder „gesund“ werde. Weiterlesen

Der eigenen Wahrheit folgen

Letzte Woche war also mein Geburtstag. (Ein Stück Kuchen gefällig?)  Wieder bin ich ein Jahr älter und erfahrener geworden. So versuche ich es zu betrachten. Es gab eine Zeit, da hatte ich eine verdammte Angst vor dem Älterwerden. Jedes Jahr, das verstrich machte mich ängstlicher und führte mir vor Augen, was ich noch nicht erreicht hatte bzw. was ich noch gar nicht erreichen wollte.

In meinem Alter könnte man gut aus schon ans eigene Heim oder Kinder denken, schließlich ist die 30 mittlerweile näher, als die 20 und alles darüber wird als Risiko betrachtet. Andere in meinem Alter haben schon erfolgreich ihren Master absolviert und arbeiten wahrscheinlich schon einige Jahre in einem „Corporate Job“.

Die Angst ein Leben führen zu müssen, was sich nicht richtig anfühlt

Vor einiger Zeit noch, machten mir diese Gedanken wahnsinnigen Druck und kreierten in mir so eine enorme Angst, ein Leben führen zu „müssen“, was mir gar nicht (mehr) entspricht. Weiterlesen

Ein Interview mit Chiropraktor Laura Groom

Ich hatte im Juni das Vergnügen mich mit Laura Groom (gebürtige Australierin) zu treffen und über ihre Arbeit als Chiropraktor zu sprechen. Die Chiropraktik begleitet die junge Frau aus Sydney schon seit ihrer Kindheit, da sie mit einer Schädelasymmitreie zur Welt kam und der Chiroptaktor sie vor einer OP in jungen Jahren bewahrte. Seit dem besuchte sie regelmäßig einen Chiropraktor, nicht nur weil sie sich dort viel wohler fühlte, als bei ihrem australischen Kinderarzt, sondern auch weil sie sehr viel Leistungssport machte.

Sie entschloss sich nach dem australischen Abitur, in das Studium der Chiropraktik einzusteigen, um Menschen zu helfen. Nach einem fünf Jahre andauernden Studium in Chiropraktik in Australien zog sie dann nach Deutschland, wo sie seit September 2015 ihre eigene Praxis in Berlin betreibt. Spezialisiert hat sich auf Sportler, Schwangere, und Babies. Weiterlesen

Buch Review: Harriet Griffey – Endlich aufgeräumt | Meine Aufräumaktion | Verlosung

Ich bin ein Mensch, der gern schöne neue Sachen kauft. Früher war ich ein sehr sparsamer Mensch, heute gebe ich mein Geld leider manchmal sehr schnell aus. Dabei wechseln sich sparsame mit fast schon verschwenderischen Phasen ab. Ich glaube die geldausgebende und Dinge-anhäufende Julia nahm überhand mit diversen Schicksalsschlägen. So rein nach dem Motto: Man lebt nur ein Mal! Und vielleicht wollte ich mich manchmal auch glücklich kaufen.

Unordnung in der Wohnung

Doch um ehrlich zu sein, überfordert mich der Besitz von zu vielen Dingen sehr. Zu viele Kleider im Schrank, zu viele DVD’s im Regal und zu viel Tinnef im Keller drohen mich manchmal zu erdrücken, rauben mir glatt die Luft zum Atmen. Ich bin eine introvertierte Person, die besonders viel Information aus der Umwelt wahrnimmt. Zu viel Auswahl sorgt für Chaos in meinem Kopf und überfordert mich. Weil ich es nicht mehr ertragen konnte, stelle ich nun Stück für Stück das Haus auf den Kopf und miste aus. Außerdem habe ich aus einem Vortrag von Gretchen Rubin (Autor von The Happiness Project) entnommen, dass äußere Ordnung und „Minimalismus“ uns glücklich machen. Na dann, auf auf… Weiterlesen

Omega-3 vs. Omega.6 – Das Verhältnis macht’s

Omega Fettsäuren sind uns nicht mehr unbekannt. Sie gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren, welche ich in diesem Artikel schon mal erwähnt habe. Besonders Omega-3 scheint extrem wichtig zu sein, hört man doch überall, dass man davon bloß ausreichend zu sich nehmen soll. Aber warum?

Unsere Ernährung hat sich verändert

Öl + Salat (Unsplash)

Im Laufe der letzten Jahre und Jahrzehnte hat sich unsere Ernährung ziemlich verändert. Wir nehmen mehr Pflanzenöl zu uns (z.B. Rapsöl, Sonnenblumenöl und Margarine) und die Tierhaltung wurde immer konventioneller. Weiterlesen

Welches Fett ist gut für dich und welches eher nicht

Hallo ihr Lieben,

Im letzten Artikel sind wir ja dem Thema Fett auf dem Grund gegangen und haben kritisch wiederlegt, dass der alte Mythos „Fett macht fett“ nicht stimmt. Außerdem ist dabei herausgekommen, dass wir Fett unbedingt brauchen. Besser gesagt unser Körper braucht die verschiedenen Fettsäuren, um optimal zu funktionieren und ja, um uns auch schlank zu halten. Hast du den Artikel verpasst, kannst du ihn dir hier noch mal durchlesen: „Keine Angst vor Fett!“.

Wie schon im letzten Artikel angekündigt, will ich dir heute die verschiedenen Fettarten erklären, welche davon besser und welche vielleicht ungünstiger für dich sind. Dabei kommt es meistens nur auf die Menge der einzelnen Fette an, denn brauchen tun wir sie fast alle. Weiterlesen