LaVita Aktion: Gesundes Pausenbrot

Heute möchte ich ein Thema ansprechen, was mir doch sehr am Herzen liegt. Auch wenn ich persönlich keine Kinder habe, war ich doch auch selbst mal eines und höre aktuell immer wieder erschreckende Geschichten von meiner Tante (welche Grundschullehrerin ist). Deswegen konnte ich nicht anders, und ergreife hiermit auf Nachfrage von LaVita die Initiative und stelle ihr tolles Projekt vor: Aktion Pausenbrot!

Ich selbst habe keine Kinder, aber dennoch liegt mir die Ernährung der Kleinen doch am Herzen. Viele Eltern sind sich anscheinend nicht bewusst, wie wichtig eine gesunde vollwertige Ernährung für ihre Kinder ist.

Besonders für Kinder ist eine gesunde Ernährung wichtig

Kind Schaukel

Es ist ein Thema, welches mir in den letzten Monaten immer bewusster wurde. Zum einem, weil in meiner Familie seit 1,5 Jahren ein kleiner Fratz alle glücklich macht und zum anderen, weil ich viele Vorträge, Bücher und Artikel zu ähnlichen Themen aufgrund meines Studiums zum Health Coach studiere. Wenige wissen, dass schon vor der Empfängnis (sprich bevor Eizelle und Spermium überhaupt aufeinandertreffen) der Grundstein für ein „gesundes Kind“ gelegt wird.

Auch während und nach der Schwangerschaft, ist eine gesunde Ernährung für das Kind wichtig. So viele Faktoren (die noch im Dunkeln liegen) beeinflussen die Gesundheit unserer Nachkommen. Mit einem reichen Zuckerkonsum, Konservierungsstoffen und anderen Bestandteilen in unserer Ernährung, die dort einfach nichts zu suchen haben (z.b. Antibiotika) sorgen wir jetzt schon dafür, dass nicht nur wir krank werden, sondern auch die Generationen, die nach uns folgen.

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Das richtige Pausenbrot für mehr Konzentration

Aber darum soll es heute gar nicht gehen, sondern darum, was wir heute schon für unsere Kinder tun können, damit sie gesund, lebensfroh und vital sind und bleiben. Neben ganz viel Liebe, ist es besonders für die Kleinsten wichtig, dass sie ausreichend und vor allem gesunde Lebensmittel zu sich nehmen. Sobald sie in die Schule kommen, wird nämlich von ihnen ganz schön viel abverlangt. Sie müssen mehrere Stunden still sitzen und ihr Hirn muss auf Hochtouren arbeiten. Ohne die richtige Energie fällt das aber vielen sehr schwer.

Realitätscheck Brotbox: Leider mangelhaft

 

Kind mit MuffinMan sollte meinen, dass täglich viele bunte Brotboxen gepackt werden. Leider ist das nicht immer der Fall. Einige Grundschulkinder bekommen zu wenig oder sogar gar kein Essen mit in die Schule. Das ist leider nicht ausgedacht, sondern Realität. Oft wissen Lehrer gar nicht, was sie machen sollen und geben sogar etwas von ihrem eigenen Brot ab.

Andere Kinder bekommen eine reichlich gefüllte Lunchbox mit, die leider mit komplett überzuckerten Dingen daherkommen. Auch das ist nicht gut. Mit zu viel Zucker werden Kinder hibbelig, können sich schwer konzentrieren und werden leider so nicht lange gesund und munter bleiben, sondern –so unschön es ist- übergewichtig.

Selbst wenn Kinder ihr Pausenbrot nicht essen sollten (das war bei mir sehr oft der Fall), ist es ratsam es immer wieder anzubieten oder es sogar mit den Kindern gemeinsam zuzubereiten. Ich habe mir z.B. mein eigenes Pausenbrot am Abend vorher immer selbst gemacht. So konnte ich es mir belegen, dass es mir schmeckt. Diese Maßnahme wurde von meinen Eltern eingeführt, weil nicht allzu selten die Leberwurststulle nach der Schule bei unserem Hund abgeliefert wurde. Was soll ich sagen? Mein Hund hat diese Bemmen geliebt! Ich nicht so sehr.

Oft bekam ich von meiner Mama noch Cocktailtomaten, kleine Gurken- und Möhrenscheiben in die Box gelegt. Natürlich gab es auch meist Vollkornbrot. Weißbrot gab es bei uns sehr selten.

LaVita bringt Farbe ins Spiel mit ihrer Aktion „Pausenbrot“

Solch eine einfache Box zusammenzustellen, sodass sie von den Kindern auch gern gegessen wird, mag vielleicht nicht jedem leicht fallen. Dafür hat LaVita ja eben diese tolle Aktion ins Leben gerufen. Super informativ und ganz einfach wurden ganz viele hilfreiche Tipps anschaulich und verständlich aufbereitet, um das Packen der Lunchboxen so einfach, lecker und bunt, wie möglich zu gestalten. Dafür haben sie ein paar einfache Rezepte veröffentlicht und sogar kurze Videos zur Zubereitung auf YouTube bereitgestellt.

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Mein Lieblingspausenbrot wäre damals sicherlich der Brotspieß geworden. Sieht doch lecker aus, oder? Da stehen die Kleinen sicherlich auch total drauf.

Ein Thema was mir am Herzen liegt

Das Essen unserer Kinder oder auch das Essen werdender Mütter, könnte mich in wahre Diskussiontiraden versetzten. Mir stellen sich alle Zehennägel hoch, wenn Frauen in ihrer Schwangerschaft oder während der Stillzeit die Ausrede „Mein Arzt meinte ich solle 3000kcal am Tag zu mir nehmen“ (Oder so ähnlich.) für massig Kuchen und Süßkram verwenden. Ein Stück Kuchen ist sicherlich nicht so dramatisch und dagegen sagt auch keiner etwas, aber wenn das täglich gegessen wird und danach noch 2 dicke Schokoriegel, finde ich das wirklich bedenklich. Für mich liegt ein großer Unterschied zwischen Kuchen, Süßigkeiten und Fertigessen. und den Kalorien von frischen, farbenfrohen und gesunden Lebensmitteln! Was schwangere Frauen essen, beeinflusst das Ungeborene mehr als die meisten denken! Ja selbst wie sich Frau bereits vor der Schwangerschaft ernährt kann die Gesundheit der zukünftigen Kinder stark negativ (oder eben positiv) beeinflussen. Wir geben unser Essverhalten an die Kleinen weiter. Seien wir mehr als nur ein gutes Beispiel und stellen wir unseren Kindern nur das Beste zur Verfügung. Dann darf der Schokoriegel auch mal sein.

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Wie wichtig findet ihr die Ernährung der Kleinsten? Und findet ihr die Aktion von LaVita genauso wichtig und super, wie ich?

5 Gedanken zu “LaVita Aktion: Gesundes Pausenbrot

  1. Din Eiswuerfel Im Schuh schreibt:

    Ein sehr wichtiges Thema, dass du hier wirklich treffend und gut zusammengefasst hast. Es ist sehr schade, dass viele Kinder mit falschen Nahrungsmitteln oder teilweise mit gar keinen versorgt werden. Wie du so schön sagst, wir sollten Vorbilder sein. Daran mangelt es aber auch immer mehr. Ich habe Grundschullehrer in meiner Familie und was ich da teilweise für Erfahrungen höre, stimmt traurig. Ich erinnere mich immer so gern daran zurück, wie meine Eltern oder auch Großeltern mir mein Wunschessen zusammengestellt haben. Es gab viel aus dem Garten, frisches Obst und Gemüse und wirklich nur ganz selten etwas Süßes. Das eher zu Feiertagen, was ich mir selbst einteilen musste.

  2. juliaknightdib schreibt:

    Oh diese Horrorstories von einer Milchschnitte und einem Kinder Pinguin kenne ich auch von meiner Mama. Die weiß auch manchmal gar nicht, wie die Kiddis es schaffen bis zur Mittagspause durchzuhalten ohne aus den Latschen zu kippen.
    Und als Kind ging es mir wie dir, Stulle landete oft mein Hund, aber das war okay – irgendwie, denn hätte ich Hunger gehabt, hätte ich die Schnitte gegessen, aber wenn ein Kind quasi keine Wahl hat, weil es einfach nichts mitbekommt, dann ist das schon extrem traurig.
    Ich fände es wirklich toll, wenn hier irgendwer (wer auch immer die offizielle Stelle ist, die sowas einrühren könnte) mal auf den Tisch hauen würde und gesundes Schulfrühstück einführen würde. Ganztagsschulmodelle sind eh im kommen, da gäbe es dann auch nicht mehr die „Dafür haben wir keine Zeit“ Ausrede mehr.
    Auf jeden Fall finde ich die Aktion klasse, vielleicht kann sie wenigstens einige Eltern wachrütteln und beschert einigen Kindern ein gesünderes oder überhaupt ein Frühstück.

    Liebe Grüße
    Julia

  3. liloslifestyle schreibt:

    Hallöchen,

    ich stimme deinen Gedanken in diesem Beitrag voll und ganz zu. Ich habe selber auch schon einen Post zu diesem Thema verfasst, weil es mich auch selbst mehr oder weniger noch betrifft, so als Schülerin. Meine Mutter macht mir noch heute (und ich mache Abitur :D) noch mein Pausenbrot und wenn mir das nicht reicht, kann ich immer noch etwas dazu tun. Ernährung ist so unglaublich wichtig und nachdem ich meine Seminararbeit über Übergewicht verfasst habe, kann ich noch weniger verstehen, wieso man sich nicht mit diesem wichtigen Teil in seinem Leben beschäftigt, und zwar richtig beschäftigt.

    Mir gefällt diese Aktion richtig gut und vielleicht nutze ich ja einige der Rezepte auch mal für mein eigenes Pausenbrot 😀

    Ganz toller Post.
    Liebe Grüße,
    Lilo

  4. Lenka Maronski schreibt:

    Das finde ich klasse, dass Du dieses Thema hier aufgreifst. Ich bin einfach von zu Hause aus eine gute Ernährung gewöhnt, bio und vegan. Muss halt jeder selbst wissen, ob er so essen will. Aber was meine MitschülerInnen teilweise mit in die Schule bringen, wenn überhaupt, das ist wirklich grauenhaft, .

  5. Lubomira T. schreibt:

    Als Mutter von 2 Jungs, die jetzt 17 und 14 sind, kann ich zu dem Thema einen einfachen Tipp geben. Es gibt als Schulbrot immer ein leckeres Vollkornbrot mit unterschiedlichen Belägen und eine Frucht.
    Wenn dies von Tag 1 (Kindergarten) eingehalten wird, gibt es in der Schule kaum Diskussionen. Es wird zur Gewohnheit. Wichtig ist Abwechslung und bunt soll es sein. Das sind unsere einzigen Regeln.
    Gesunde Ernährung ist einfach. Die Disziplin der Eltern ist jedoch entscheidend. 🙂

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