Jedes Jahr aufs Neue – Vom Scheitern der guten Vorsätze

Die Menschheit ist zwiegespalten. Die einen denken sich jedes Jahr auf’s neue diese ‚guten Vorsätze’ für das nächste Jahr aus. Die andere Hälfte hält nichts von diesen Vorsätzen, wobei von diesen –so möchte ich behaupten- sich immer noch 50% etwas für’s nächste Jahr vornehmen. Schließlich könnten doch endlich mal ein paar Pfunde runter und immer diese Schokolade…davon esse ich ab nächsten Jahr weniger.

Sich gute Vorsätze für 2016 zu überlegen ist immerhin noch der einfache Part. Die Umsetzung ist dann schon eine ganz andere Sache. Da wird es schwierig. Januar ist im vollem Gange (Hoppla, wie konnte der denn so schnell kommen?) und wir sitzen jetzt vielleicht schon leicht deprimiert da, weil wir noch gar nicht richtig angefangen haben mit diesen ‚guten Vorsätzen’. Alles halb so wild! Wie du lockerer an diese Sache rangehen kannst und wie es vielleicht doch noch klappt, erzähle ich dir hier:

Sei glücklich und spring

  1. Du bist nicht allein

Denke immer daran, dass du nicht die Einzige bist, die sich etwas versprochen hat! Mit dir haben sich viele andere kurz vor Ende des Jahres felsenfest versprochen, dass sie 2016 endlich fit werden. Das ist schließlich eines der meist gehörten Vorsätze fürs neue Jahr. Blöd nur, dass dieses Vorhaben vager nicht sein könnte. Die meisten befolgen nämlich nicht die berühmt berüchtigte und vielleicht auch nervige SMART-Formel, die nicht nur im Marketing, sondern auch von Fitness-Bloggern (Ja, auch ich bin dabei) gepredigt wird. Kein Ding! SMART kannst du immer noch werden. Auch heute noch! Sei nur bitte nicht enttäuscht, dass du schon Anfang Januar mit deinem Versprechen gebrochen hast. Du bist nicht die Einzige und deswegen noch lange keine Niete!

Schenk dir slebst ein Lächeln

  1. Sei nicht so streng zu dir

Da sind wir auch schon beim nächsten Punkt. Du gibst dein Bestes. Das beste, was du in jedem Moment geben kannst. Was gestern vielleicht deine 80% waren, sind heute eben deine 100%. Das ist nicht schlimm. Das macht dich nicht schlecht. Wir alle verlieren uns mal und driften von unserem Plan ab, oder eben von unseren guten Vorsätzen. Das ist ganz normal und vollkommen in Ordnung.

  1. Setze dir die richtigen Ziele

Da sind wir nun doch noch bei den SMARTen Zielen angekommen. Sorry! Aber es ist nun mal leider so, dass du deine Ziele schwer erreichen wirst, wenn du sie nicht richtig messen kannst. Setze dir ein großes Ziel und breche dieses runter in kleine Schritte oder Ziele, die du jeden Tag bewerkstelligen kannst. Wenn dein Ziel also ist „fitter zu sein“, dann ist das dein großes Ziel. Nehme dir Zeit, dir zu überlegen, was das eigentlich für dich bedeutet. Wie siehst du in deiner fitteren Version aus? Willst du mehr Muskel? Willst du dein Körperfett reduzieren? Oder willst du vielleicht den 10K Lauf im Sommer schaffen? Das kommt dem messbaren Ziel schon etwas näher. Hast du das vor Augen, kannst du deine täglichen Aktionen darauf ausrichten.

Willst du mehr über SMARTe Ziele wissen, dann schau doch mal bei einem meinem älteren Artikel vorbei.

Dancer Pose

  1. Belohne dich

Unterschätze nicht die Macht von Belohnungen. Kleine (oder auch große) Geschenke an dich selbst. „Fit werden“ sollte doch eine Genuss sein und keine Qual. Die Möhre vor dem Esel, lässt ihn vorwärts treiben. Finde für dich diese Möhre! Gönne dir etwas am Ende jeder Woche, jeden Monats und vielleicht mal etwas größer am Ende eines Quartals. Und vielleicht auch gleich schon Morgen. Wie wäre es denn mit ein paar richtig schicken Sportklamotten, damit du auch ja dran bleibst an deinen Vorhaben? Oder schnieken neue Laufschuhe? Ich habe beispielsweise die superschönen Adidas Ultra Boost von Runners Point bekommen.

Adidas Ultra Boost

Meine ersten Adidas Laufschuhe und es läuft sich wie auf Wolken (Sorry Nike, aber ich glaub ich bin verliebt). Die Farbe ist natürlich auch noch ein Knaller. Allerdings bin ich kein großer Fan von den lila Schnürsenkeln, aber die kann man zum Glück schnell austauschen. Preislich liegen die Ultra Boost von Adidas allerings ziemlich über den Laufschuhen von Nike, dafür bekommt man aber meiner Meinung nach, dank der besonderen Sohle, ein besseres Laufgefühl (wie im siebten Himmel eben). Ob ich dadurch nun aber mit geringeren Energieaufwand laufe, kann ich nicht beurteilen. Schön wär’s ja, wenn der Schuh für mich Laufen würde!

  1. Fitnessstudio? Wie wäre es mal mit etwas neuem?

Meistens ist es mit einer Mitgliedschaft im Fitnessstudio nicht getan. Am Anfang eines neuen SomuchmoreJahres verzeichnen die Fitnessstudios die meisten neuen Mitglieder. Wie viele davon über Januar hinaus wieder dort auftauchen ist unbekannt. Ich schätze die Zahl sehr gering 😛 Für die meisten ist es halt nichts. Sich planlos im Studio verirren, wo man anonym auf dem Stepper vor sich herschaukelt, bringt nichts und die anfängliche Motivation kommt ins Stocken. Vielleicht bist du so wie ich und magst kleine Studios (wo dich der Trainer auch mal beim Namen kennt) und du in kleinerer und lustiger Runde sporteln kannst. Dann probiere es doch mal mit Somuchmore. Da bist du total flexibel, triffst tolle Leute in coolen Studios und kannst alles, was du willst ausprobieren (von Yoga bis Crossfit). Wir schenken dir sogar 25% auf deine ersten drei Monate. (Code:WW1JOGBLOG)

  1. Suche dir Gleichgesinnte

Vielleicht will deine beste Freundin ja auch unbedingt ein paar Kilos verlieren? Oder deine Mitbewohnerin sich gesünder ernähren. Zusammen ist man weniger allein! Und zusammen fällt es auch leichter, an den Zielen dranzubleiben. Motivation kommt im Doppelpack auch einfach besser. Und am wichtigsten: Du bist nicht allein!

Hast du dir auch gute Vorsätze für 2016 überlegt? Was sind deine Ziele? Was machst du, damit du dran bleibst? Lass es mich wissen und schreibe mir einen Kommentar. xx Julia

Und tschüss 2015

8 Gedanken zu “Jedes Jahr aufs Neue – Vom Scheitern der guten Vorsätze

  1. Simon schreibt:

    Nicht so streng zu sich zu sein und Sport so zu betrieben, dass es Spaß macht, ist glaube ich mit das Wichtigste bei guten Vorsätzen. Über Weihnachten und Silvester verringert sich auch meine Kondition, da ich viel weniger Sport mache und eher ungesundes Essen gönne ich mir auch. Ich weiß aber, dass sich das durch regelmäßigen Sport auch wieder einpendelt. Wenn man sich zu hohe Ziele setzt und eine Woche nach Neujahr fitter sein möchte als das ganze Jahr vorher, sind Enttäuschungen ja eigentlich schon vorprogrammiert.

  2. Frank schreibt:

    Als ich noch ins Fitness-Studio gegangen bin (habe jetzt einen Hund, da gehe ich jetzt ins „große“ Studio), habe ich oft Neulinge beobachten können. Die haben es beim Training extrem übertrieben und waren „Stolz wie Oskar“ wie stark sie doch sind.

    Klar, wenn man nach einem Training einen Muskelkater hat, der ne Woche hält, tut man sich schwer wieder hin zu gehen … Ich glaube der größte Fehler ist in der Anfangseuphorie die Übertreibung. Lieber langsam beginnen und beständig bleiben – dann klappt es mit den Vorsätzen auch besser 🙂

  3. Jens schreibt:

    Dran bleiben – auch wenn mal eine Woche seine Ziele nicht erreicht.

    Ich glaube das ist am wichtigsten, denn auch die Wochen wird es geben – besonders im Winter.

  4. Stefan schreibt:

    Am besten ist sich nicht zu viek vornehmen, dann kann auch nicht viel gebrochen werden. Man kann sich ja was vornehmen, aber man muss ja nicht ganz verzichten. Z.B. weniger Schokolade statt totaler Verzicht.
    Wenn mal gesündigt wird muss ja nicht alles hingeschmissen werden.

    Klasse Artikel!!

  5. Marcus schreibt:

    Ich kann mich auch sehr gut in dich hinein versetzen. Das mit den Gleichgesinnten finde ich sehr gut. Wenn ich Leute habe, mit denen ich zusammen Sport machen kann, bin ich auch immer viel motivierter.

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