Eat a Rainbow + DIY Müsli

Hallo ihr Lieben,

es ist gerade so viel los in meinem Leben. So viel zu erledigen und zu erleben, neu zu entdecken, anzufangen und zu Ende zu bringen. Alles ganz tolle Sachen und Möglichkeiten. Manchmal macht Veränderung Angst, da es ein „Loslassen vom Vertrauten“ bedeutet. Doch steckt in Veränderungen auch ganz viel wunderbares, ein neuer Anfang und unendlich viele Möglichkeiten. Mehr zu diesen Veränderungen in meinem Leben zu einem späteren Zeitpunkt. Heute möchte ich mich einem anderen Thema widmen, was mal wieder mit Essen und unserer Ernährung zu tun hat und indirekt mit meinem Versuch auf mich und meinen Körper zu achten, besonders in stressigen und aufregenden Tagen, wie diesen.

DSC_0017

Nun gut, momentan stehen so viele Aufgaben in meinem Leben an, dass ich versuche all diesen Gerecht zu werden und zeitnah „zu erledigen“. Dabei fällt mir in so aufregenden Tagen das Schlafen manchmal sehr schwer. Ich weiß, dass ich zwischen sieben und acht Stunden Schlaf brauche, um wirklich den Tag meistern zu können. Schlafe ich weniger, neige ich zu Kopfschmerzen, Unausgeglichenheit und habe halt einfach nicht so viel Energie. Und das für mich schlimmste: Die vielen Aufgaben fühlen sich gleich doppelt so viel an, habe ich mal nicht so gut geschlafen. Da kann manchmal schon unbegründete Panik aufkommen oder auch die ein oder andere Träne, die es eigentlich gar nicht gebraucht hätte. Deswegen gehe ich wirklich früh ins Bett. Ich habe keinen Fernseher, weswegen mir das frühe Zubettgehen sehr vereinfacht und gleichzeitig habe ich auch das Gefühl ich verplempere nicht so viel Zeit mich mit irgendwelchen visuellen „Müll“ des alltäglichen Fernsehprogramms berieseln zu lassen. Das ist nur meine Meinung und ich muss zugeben, dass ich manchmal auch denke „Ach, jetzt mal einfach nur Fernseher an und faul auf der Couch liegen“. Aber im Endeffekt bin ich froh, dass ich den Fernseher nicht habe 😀

Ein anderes Thema ist meine Ernährung. Ich glaube daran, dass eine gesunde und ausgewogene Ernährung meinen Körper stärker und widerstandsfähiger macht. Und das möchte ich hier nicht nur auf meinen Körper beschränken, sondern auch behaupten, dass mich meine Ernährung auch mental beeinflussen kann. Dabei sehe ich „Zucker“ wirklich als eine Droge, die enorm viele Krankheiten in unser Leben bringen kann und von der wir regelrecht abhängig werden können, da wir das Gefühl haben diesen zu brauchen, um den Tag besser zu überstehen. Fakt ist aber, dass wir Zucker nicht brauchen. Klar unser Körper braucht Kohlenhydrate, aber er braucht definitiv keinen industriell hergestellten Zucker oder auch andere Form von Zucker im Übermaß. Punkt! Und wer mal wirklich drauf achtet, wird feststellen, dass Zucker in fast allen industriell hergestellt Produkten enthalten ist, sei es Ketchup, Wurst oder Joghurt. Es ist Wahnsinn! Aus diesem Grund, kaufe ich solche Produkte nie. Oder ganz selten. Auch meinen Freund konnte ich davon überzeugen. Er ernährt sich auch sehr bewusst. Doch als ich meinte, dass in seinem -eigentlich gesunden- Müsli trotzdem Zucker enthalten ist, wollte er das nicht glauben. Ich bat ihn also auf die Zutatenliste zu schauen und siehe da…ganz vorne mit dabei: ZUCKER. Von außen sieht es aus, wie ein ganz normales Haferflocken-Nuss-Müsli. Zucker hat man da nicht erwartet. Also schritt ich zur tat und entwickelte ein Müsli für ihn, wo er sicher sein kann, was drin ist und das keinen industriellen Zucker enthält. Klar ich verwende Honig, was natürlich auch nichts anderes als eine Form von Zucker ist. Doch ist dies ein von der Natur produzierter Zucker. Dieser wird von unserem Körper ganz anderes aufgenommen, als industrieller Zucker. Für mich gibt es einfach den Unterschied zwischen „industriell“ und „von der Natur“. Das mag jeder anders sehen und ich respektiere das. Ich würde Honig nun trotzdem nicht anfangen im Übermaß zu essen. Aber das Müsli süße ich trotzdem damit und wenn es mal relativ betrachtet, sind es nur 2 Esslöffel für eine ziemlich große Portion Müsli. Das Rezept findet ihr weiter unten.

DSC_0005

Was noch so ein Zuckerkiller ist, sind „Fruchtjoghurts“. Ich würde nie wieder einen Erdbeerjoghurt kaufen oder irgendeine andere Form von Joghurt, wenn es kein Naturjoghurt ist (mal rein abgesehen davon, dass Erdbeergeschmack z.B. künstlich durch Sägespäne erzeugt wird. Puh, das ist echt gruselig!). Lieber Naturjoghurt und mit echten Früchten verfeinern oder noch einfacher und ziemlich genial mit einer der verschiedenen Geschmacksrichtungen von „Eat a Rainbow“.

DSC_0001

„Eat a rainbow“ stellt Frucht- und Gemüse Purys her, welche aus 100% Frucht und/oder Gemüse bestehen. Da ist nichts weiter drin. Keine Süßungsmittel oder Konservierungsstoffe. Nur die natürliche Power der Pflanzen, in Form von sekundären Pflanzenstoffen, die unseren Körper helfen sich vor schädlichen Umweltfaktoren zu schützen. Allerdings ersetzten diese Purys nicht die tägliche Portion an Obst und Gemüse!!! Es ist eine spielerische und zugleich gesunde Variante sein Joghurt, Smoothie oder andere Gerichte farblich und geschmacklich aufzupeppen. Das kann besonders für Kinder sehr spaßig sein, kann man doch z.B. Reis farblich auffrischen 😉

DSC_0008

Über das Thema Zucker (und Ernährung) kann man wirklich viel reden, aber für heute soll erst mal Schluss sein und hier kommt endlich das Rezept für mein gesundes Frühstücksmüsli 🙂

Was du dazu brauchst:

  • 500g grobe Haferflocken
  • 50g Leinsamen
  • 70g Kokosraspeln
  • 150g Mandel
  • 200g Cranberries (getrocknet)
  • 5 EL Kokosöl (geschmolzen)
  • 2 EL Honig

Zubereitung:

Heize deinen Ofen auf 180 Grad vor. Gebe die Haferflocken, Leinsamen, Mandeln und Kokosraspeln in eine große Schüssel und mische es gut durch. Gebe nun das Kokosöl und den Honig hinzu und vermenge alles. Das macht sich am Besten mit den Händen. Gebe alles auf ein Backblech (mit Backpapier belegt) und gebe es für 20 Minuten in den Ofen. Alle 5 Minuten ein Mal gründlich umrühren, so dass auch die untere Schicht gebräunt wird und nicht nur die obere schwarz verbrennt 😉 Wenn alles fertig ist, nehme das Blech aus dem Ofen und lasse alles abkühlen. Zum Schluss die Cranberries untermischen. Guten Hunger!

DSC_0024

13 Gedanken zu “Eat a Rainbow + DIY Müsli

  1. Ulli schreibt:

    Sieht wirklich aufregend aus 🙂
    Deine Einstellung ist super! Ich versuche auch so gut es geht auf industriellen Zucker zu verzichten und ihn durch gesunde Alternativen zu ersetzen. Bisher ersetze ich Müsli meist durch Overnight-Oats oder mische den Haferflocken direkt mit Früchten und Milch. Dein Rezept werde ich definitv ausprobieren – so finde ich endlich auch mal eine Verwendung für mein restliches Kokos-Öl 🙂

    Viele Grüße,
    Ulli

  2. weareyeah schreibt:

    Ich befasse mich auch schon seit 2-3 Jahren mit dem Thema und mache so viel es geht selbst – ohne Zucker. Geht alles – schmeckt alles – und ich weiß was drin ist!

  3. Julia schreibt:

    Diese Purys sehen echt super aus. Das will ich unbedingt mal ausprobieren – neben dem Müsli mit Kokosöl 😉 danke für die Inspirationen und liebe Grüße

  4. Tina schreibt:

    kann ich statt den cranberries auch andere getrocknete Früchte nehmen wie zum Beispiel Bananen oder sind die dann zu ungesund?

    • juliajogs schreibt:

      Hm ich würde bei Müsli immer lieber Kokosöl nehmen. Eventuell wäre Rapsöl eine Alternative. Mein Freund hat das Müsli auch schon ganz ohne Öl zubereitet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s