Rauchen. Nein Danke!

Ich bin erholt aus meinem Wochenende an der Ostsee zurück und möchte dies zum Anlass nehmen über ein ziemlich ungesundes Thema zu reden: Rauchen! Eigentlich kümmere ich mich ziemlich wenig um dieses Thema, weil es für mich einfach nicht in Frage kommt und ich mir selten darüber Gedanken mache. Ich rauche nicht. Ich habe noch nie geraucht. Ich habe es schon mal versucht, aber als Besonders habe ich den Zug am Glimmstängel nicht befunden. Dieses Wochenende jedoch lebte ich mit zwei Rauchern zusammen. Auch wenn diese nur draußen geraucht haben, empfand ich es als sehr unangenehm. Warum manche Menschen rauchen ist mir unbegreiflich. Es macht für mich gar keinen Sinn. Ich kann mich relativ gut in Menschen hineinversetzten, aber hier versagt meine Fähigkeit kläglich 😀 Ist es die Sucht? Irgendwann hat man mal angefangen, weil es cool ist…weil es alle machen…und nun hält einen die Sucht an diesen stinkenden Stängel. Manche können aber wohl ganz einfach aufhören, wollen aber nicht. Hat es dann etwas mit „sozial sein“ zu tun, so wie Alkohol? Tut man es, um von den anderen nicht ausgegrenzt zu werden oder als uncool oder unsozial abgestempelt zu werden? Soll es eine Art Lebensstandard darstellen? Ich bin da knallhart, Rauchen kommt für mich nicht in Frage. Ich toleriere ich die Menschen die es tun, aber finde es dennoch unangenehm, wenn sie es tun. Öffentliche Veranstaltungen, welche im Freien stattfinden sind für mich eine Qual. Ich bekomme von dem Qualm extreme Kopfschmerzen. Bin ich näher an einer rauchenden Person dran, wird mir sogar sehr übel. Bin ich überempfindlich? Habe ich mich so an einen gesunden Lebensstil gewöhnt, dass mein Körper extrem auf Rauch anschlägt?

Eigentlich ist es doch egal, denn so oder so hat Rauchen nichts Gutes. Ich kann darin nicht eine einzige positive Sache sehen. Nicht nur, dass es schlecht für die Gesundheit ist, es schlägt auch noch einen großes Loch in die Haushaltskasse. Mein Geld wäre mir dafür viel zu schade (Yeeha neue Sportklamotten!) Und den Geruch nimmt man auch noch an. Was mich aber am meisten abschrecken würde sind die Bilder im Vergleich von einer gesunden Lunge und einer Raucherlunge. Das ist echt gruselig und ich will diese unannehmlichen Bilder nicht hier zeigen. Wer gerne mal was sehen möchte klickt einfach hier. Ich mag den Gedanken einen gesunden Körper zu haben, der mir ein Leben lang ein perfektes Zuhause bietet. Ich möchte auch im Alter noch gesund und vital sein und der Grundstein wird nun mal heute schon gelegt. Unsere Gesundheit sollte nicht auf morgen verlegt werden. Fangen wir JETZT schon an uns und unseren Körper etwas Gutes zu tun. Rauchen gehört definitiv nicht dazu. Man braucht es wirklich nicht…ich bin der lebende Beweis 😛 Soziale Kontakte kann man auch anders knüpfen, besser riechen tut man auch noch und ich muss mich nicht ständig entschuldigen, weil ich mal raus muss „eine rauchen“ 😉

Hier gibt es mehr gute Gründe und Tipps dafür, ein Nicht-Raucher zu sein. Ich bin für einen gesunden Lebensstil und Rauchen trägt nicht dazu bei. Es schadet mehr als das es gut für einen ist. So, das war meine kurze, aber harte Meinung zum Rauchen. Ich musste das mal loswerden 😀 Am Freitag gibt es dann wieder „leckere Themen“. Ich sag nur Sweet Treat Friday 😉 Yummy!

xoxo

7 Gedanken zu “Rauchen. Nein Danke!

  1. Jana schreibt:

    Ich habe mal geraucht, jahrelang und ziemlich viel. Damals war es eine Möglichkeit, Stress abzubauen (jedenfalls hat mein Unterbewusstsein mir das suggeriert), zur Ruhe zu kommen, eine Auszeit zu nehmen.. im Grunde hat Rauchen viel mit Gewohnheit zu tun, mit diversen Verknüpfungen im Alltag. Zum Kaffee morgens brauchte ich eine Zigarette, nach dem Essen auch, in der halben Stunde Mittagspause mindestens zwei, bei Streit mit meinem Freund, mit meinen Eltern, Stress in der Schule.. man findet immer mehr Gründe, um eine zu rauchen, wenn man mal angefangen hat, derartige Verbindungen herzustellen.

    Als ich aufgehört habe zu rauchen, war es anfangs ganz schön schwierig, diese lange eingeübten Automatismen zu durchbrechen, aber mit der Zeit wird das immer leichter. Mit dem Rauchen aufgehört zu haben war der wohl größte Wendepunkt in meinem Leben, denn erst ab da habe ich angefangen, überhaupt auf mich und meinen Körper zu achten. Es war beängstigend zu sehen, wie sehr ich meinem Körper schon geschadet habe, ohne mir wirklich darüber bewusst zu sein. Klar weiß jeder der raucht, dass es ungesund ist, aber man macht sich meistens keine großen Sorgen ums Hier und Jetzt. Als ich aber angefangen habe zu joggen und kaum Ausdauer hatte und meine Lunge schmerzte, habe ich erstmals gemerkt, wie sehr es meinem Körper auch im Hier zu schaffen macht bzw. gemacht hat. Dass ich aufgehört habe, hat mein komplettes Körpergefühl verändert, mein Leben absolut und vollkommen ins Positive verwandelt.

    Ich kann deine Gedanken zum Rauchen komplett unterstreichen. Man kann nicht gleichzeitig ein gutes Verhältnis zu seinem Körper haben und ihn lieben, wenn man ihn gleichzeitig mit diesem Gift schädigt. Es gibt so viele Alternativen, wie man Stress abbauen oder den ganzen Rest bewältigen kann, den Raucher als Grund nehmen um zu rauchen. Wer wirklich aufhören will, schafft das auch. Ich kann übrigens wärmstens die DVD „Nichtraucher in 5 Stunden“ von Stefan Frädrich empfehlen, die damals einen Großteil dazu beigetragen hat, dass es bei mir wirklich und laut hörbar „Klick“ gemacht hat.

    http://glueckaufdemteller.wordpress.com/

    • juliajogs schreibt:

      Wow Jana, vielen Dank, dass du deine (Raucher-)Geschichte mit uns geteilt hast! Das motiviert hoffentlich auch andere, damit aufzuhören und sich einem gesunden Lebensstil hinzugeben. Starke Worte 🙂

  2. Mojo schreibt:

    Hi. Ich habe auch ungf. 8 Jahre lang sehr viel geraucht (min. eine halbe Schachtel am Tag). Nach 2-3 halbherzigen Versuchen habe ich es dann doch geschafft von einen Tag auf den anderen komplett aufzuhören und habe nun seit fast 3 jahren keine einzige Zigarette mehr angerührt. Mittlerweile habe ich eine richtige aversion gegen das Rauchen entwickelt und das ist auch mein Tip, damit es mit dem Aufhören klappt.
    Man muss das Rauchen wirklich hassen lernen, den Gestank, die Sucht, das Stechen ind er Lunge… Und sich darauf freuen, von dieser Krankheit befreit zu sein. Als mir klar wurde, dass ich, wenn ich mit dem Rauchen aufhöre, nichts verpasse oder gar Lebensqualität einbüße, sondern im Gegenteil, Lebensqualität gewinne, viel es mir ganz einfgach. Die Sucht ist sehr schnell überwunden. Das erste mal Alkohol war noch eine Herausforderung, da hatte ich 2 starke Nikotinkaugummis dabei, die ich verwendet habe, als der Wille durch den Alkohol etwas geschwächt wurde und die Lust auf eine Zigarette wieder in mir hoch kam. Aber als ich den ersten Abend mit Alkohol überstanden habe, wusste ich: Ich werde nie wieder eine Zigarette rauchen!

    Wenn ich das kann, dann schaffst du das auch!

    • juliajogs schreibt:

      Vielen Dank, für deine Geschichte. Ich finde es echt toll, dass ihr eure Erfahrungen hier teilt. Ich will mehr Leute dazu motivieren gesund zu leben und Rauchen gehört nicht dazu. Ich denke, dass auch dein Kommentar einen guten Einblick darin gibt. „Ja“ zu mehr Lebensqualität 😉

  3. amyeatrunlive schreibt:

    Mir geht es genauso wie Dir, dass ich irgendwie so gar nicht recht verstehen kann, wieso man überhaupt raucht. Jedenfalls wünsche ich allen Rauchern nur das Beste und dass sie schnell zu einem Leben ohne Glimmstengel gelangen.

    LG Amy

  4. Tello schreibt:

    Hi Julia, ich kann verstehen, wie es dir dabei gegangen ist. Ich bin (leider) auch noch Raucher. Dabei ist es gar nicht so einfach, damit aufzuhören. Es muss im Kopf unumstösslich feststehen. Anders geht es nicht. Aber ja, es ist tatsächlich eine zweiwege Sucht: Die rein körperliche Nikotinsucht bekommt man recht gut in den Griff. Zur Not kann man schrittweise über Kaugummis oder Tabletten oder Pflaster den Weg hinaus finden. Ich bin bei den Entwöhnungsversuchen stets an meinem eigenen Kopf gescheitert, obwohl ich bei allen anderen Dingen sehr diszipliniert und strikt bin. Aber das Rauchen verknüpft so unendlich viele Rituale miteinander, dass es viele Situationen am Tag gibt, an denen man immer geraucht hat. Ich vermute, jeder Raucher kennt das. Glück für die, die nie angefangen haben. Eines Tages werde ich es auch schaffen 🙂 Dann geht es mir nicht nur besser sondern ich spare noch eine gewaltige Menge Geld für Urlaub, Supps und Luxus.
    Wünsche dir und all deinen Lesern einen guten Rutsch!
    René

  5. Kreimer schreibt:

    Das Rauchen aufzuhören war für mich persönlich auch sehr schwierig aber mit einer guten Strategie leichter realisierbar. Schöner Artikel gefällt mir sehr !

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