Hirsecreme mit Brombeeren (glutenfrei und vegan)

Hirsekolben! Nur was für Vögel?

Um ganz ehrlich zu sein, hatte ich Hirse vorher noch nie wirklich gegessen.  Ich kannte Hirse als etwas, was wir unseren Vögeln zum abknabbern gegeben haben. Mein Vater liebte Papageien und Sittiche, weswegen vor einigen Jahren noch riesige Volieren in unserem Garten zu stehen hatten 😀 Aber was für Tiere gut ist, muss für uns doch nicht schlecht sein, oder? Ich bin irgendwann über ein Frühstücksrezept mit Hirse gestolpert…also habe ich recherchiert!

Hirse ist eines der mineralstoffreichsten Getreidearten, die es zu finden gibt. Sie liefert Fluor, Magnesium, Phosphor, Kalium und besonders viel Silizium (auch Kieselsäure genannt, was gut für Haut und Haar ist!)  sowie verhältnismäßig viel Eisen (da freut sich unser Blut). Es kann also viel das kleine Korn…auf jeden Fall mehr, als (gezuckerte) Cornflakes! Und dazu ist es sogar noch glutenfrei und somit sehr gut verträglich, besonders für diejenigen unter uns, die Gluten nicht vertragen. Wer mehr über das Superkorn Hirse erfahren möchte, schaut einfach hier. Ich habe mir nun einfach mal Hirse gekauft und etwas damit angestellt 🙂

Zutaten für 2 Personen:

150g Hirse
500ml Mandelmilch (jede andere Milch geht  auch)
Prise Salz
nach belieben etwas Zimt sowie Honig oder Agavendicksaft zum Süßen
eine handvoll Brombeeren

HirsecremeDie Hirse mit der Mandelmilch in einen Topf geben und ganz kurz aufkochen lassen. Dann bei kleinerer Hitze halb zugedeckt ca. 30-40 Minuten köcheln lassen und gelegentlich umrühren. Ich empfehle das ganze wirklich so lange zu kochen, auch wenn es vielleicht schon früher „fertig“ aussieht, eventuell muss ein wenig Milch nachgegeben werden. Am Ende das Salz und wer möchte auch Zimt und Honig/Agavendicksaft unterrühren. Ruhig etwas mehr Milch hinzugeben, so dass alles schön cremig wird. In Schüssel mit den Brombeeren servieren.

Tipp: Klar dauert das Zubereiten der Hirse etwas länger und ich kann verstehen, dass man am Morgen keine Zeit dafür aufbringen kann. Am besten kocht man die Hirse am Vorabend. So braucht man sie am nächsten Morgen nur erwärmen 😉

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