5 Mahlzeiten am Tag – Frühstück inklusive

Bei diesem Thema gibt es sicherlich viele, die anderer Meinung sind und ich möchte auch nicht behaupten, dass sie falsch liegen. Die Frage, wie viel Mahlzeiten am Tag man braucht, ist sicherlich vom Typ abhängig. Die Hauptsache ist, dass man seinen Körper mit ausreichend Nährstoffen versorgt.

Ich habe eine Arbeitskollegin, die isst 3 Mahlzeiten am Tag und diese sehen auch nach ordentlichen Portionen aus. Sie ist wirklich sehr schlank. Deswegen möchte ich nicht behaupten, dass 5 Mahlzeiten besser sind als 3. Es kommt auf die Menge und die Qualität der Mahlzeiten an (und darauf, was man dazwischen zu sich nimmt)

Für mich persönlich wären drei große Mahlzeiten gar nichts. Wenn ich solche großen Portionen essen würde, wie meine Kollegin, würde ich mehr als satt sein und dazu noch sehr träge. Ist mein Magen zu voll, habe ich das Gefühl mein Körper benötigt alle Energie zum Verdauen. Das kann vor allem Mittags „schädlich“ sein, wenn man danach noch arbeiten muss. Aus diesem Grund tun mir 5 Mahlzeiten sehr gut. Ich esse ca. alle 2 bis 3 Stunden etwas. So ist mein Körper mit ausreichend Energie und Nährstoffen versorgt. Für mich wäre es eine Qual bis zum Mittag zu warten, wenn  ich nur Frühstück gegessen habe. Dann ist es auch egal, wie viel ich zum Frühstück gegessen habe –nach 3 Stunden habe ich wieder hunger. Mein Magen knurrt und ich kann mich nicht mehr richtig auf meine Arbeit konzentrieren. Aber nicht nur das! Zusätzlich bekomme ich dann Heißhunger und das sind die gefährlichen Momente, in denen man gern zu Süßen greift. Das Gehirn schreit förmlich nach Zucker. Gefährlicher wird es, wenn man überhaupt kein Frühstück isst.

Nicht nur, dass euer Körper dann nach Nahrung ruft (Heißhungerattaken), er schaltet auch noch auf Sparflamme. Er drosselt die Energiezufuhr, weil er denkt, er müsse sparen. Der Körper versucht sich damit selbst zu schützen. Erfährt er eine zu geringe Energieaufnahme, denkt er: „Jetzt kommen schlechte Zeiten. Ich muss alles speichern, was ich kriegen kann.“ Unser Körper ist so an die Umwelt angepasst, dass er sich bei zu geringer Nahrungsaufnahme, sofort alle Energie, die ihm dann zugeführt wird in Form von Fett speichert. Man könnte sagen, dass man seinen Körper damit gehörig durcheinander bringt und ihm etwas Falsches antrainiert. Das hat allerdings genau den gegenteiligen Effekt, als man es sich ursprünglich erhofft hatte. Weniger Essen ist uneffektiv! Auch wenn es sich komisch anhört, dass man mit „mehr essen“ abnehmen kann, bin ich doch davon überzeugt. Erhöht man die „Frequenz“ seiner Mahlzeiten, verbessert man seinen Stoffwechsel und sichert sich gleichzeitig gegen unnötiges Hungergefühl ab. Dies soll aber kein Aufruf dazu sein, alles Mögliche in großen Portionen zu essen. Die Portionen sollten dementsprechend kleiner gewählt werden. Die Idee ist also die richtige Art von Nahrung öfters am Tag in angebrachten Portionen zu sich zu nehmen. Jede Mahlzeit sollte dabei aus gesunden Nahrungsmitteln bestehen (Clean foods).

breakfastAm wichtigsten ist dabei das Frühstück. Das Frühstück ist gerne mal die Mahlzeit die ausgelassen wird. Ich denke, jeder hat das es schon mal ausgesetzt, um abzunehmen. Dabei sind es meistens die Frühstücksesser, welche im Durchschnitt weniger wiegen als ihre Gegenspieler die Nicht-Frühstückesser. Das Frühstück füllt die Energiespeicher schon am Morgen voll auf. Erst das macht uns zu produktive Lebewesen und wir können voller Elan in den Tag starten.

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