Awesome Bali

Ich bin zurück aus Bali. Lange habe ich nichts von mir hören lassen. Leider war das Internet nicht sehr schnell im Surfcamp und ehrlich gesagt, war ich auch ständig unterwegs. Nun habe ich auch meinen fiesen Jetlag überwunden und möchte euch nun von meiner Reise berichten.

BALI

Bali ist wunderschön. Klar, man merkt, dass es noch in der Entwicklung ist. Die Straßen sind teilweise echt grauenvoll (eine Straße mit zwei Spuren, war gefühlt so breit wie eine Spur bei uns) und der Verkehr -hallelujah- war am Anfang einfach nur chaotisch und ohne jeglichen Regeln. Gehupt wird bei allen erdenklichen Anlässen: Vor einer Kurve, als „Achtung ich komme“, als „Du versperrst mir den Weg“, oder auch als „Danke“. Ja, teilweise saßen wir im Auto und sahen keinen Grund zum Hupen. Und die Regeln an einer Kreuzung haben wir auch nicht verstanden. Am Ende glaube ich, dass es einfach so läuft: Wer zu erst kommt, fährt halt zu erst. Oder wer eine Lücke sieht nimmt die eben.

Aber mal abgesehen vom Verkehr, sind die Menschen sehr nett und die Insel sehr schön. Viel sind wir leider nicht rumgekommen, da wir einen reinen Surfurlaub gemacht haben. Wir sind meistens nur in den touristisch erschlossenen Gebieten rund um Kuta geblieben. Die Zeit hat leider nicht ausgereicht auch den Norden zu erkunden. Wir haben nur einen Trip nach Ubud gemacht, welches die kulturelle Hochburg Balis sein soll. Dort haben wir einen von dem vielen Tempeln auf Bali besucht.

Balinesisches Essen

Man kann auf Bali sehr günstig über die Runden kommen. Selbst Markenkleidung ist etwas preiswerter als bei uns. Aber auch Essen kostet nicht viel. Mein Freund und ich haben jeder eine Hauptspeise, 2 frisch gemachte Fruchtsäfte und eine Nachspeise für 10€ bekommen. 10€ für beide zusammen wohl bemerkt. Das war schon echt der Wahnsinn. Leider konnte man nie sagen, ob man das Essen vertragen wird. Wirklich jeder in unserem Camp hatte es mindestens einmal mit dem Magen zu tun. Ich leider auf der Rückreise L . Es konnte einen in jedem Restaurant passieren, von jedem Essen; Ist in etwa so wie Russisch Roulette. Aber an sich, ist das Essen dort sehr frisch und gesund. Nur Eier essen die Balinesen –nach meinem Geschmack- etwas zu häufig. Man kann damit rechnen, dass man bei jedem Gericht ein Ei „on top“ bekommt. Das war ein „Running Gag“ im Camp. Wirklich, ich bekam sogar eine Tomatensuppe mit einem Ei drin. Das fand ich nicht ganz so lecker. Aber die frischen Säfte waren umso leckerer und der Sonnenuntergang atemberaubend.

Ich habe übrigens tausend solcher Fotos gemacht. Ich fand die Sonnenuntergänge einfach zu schön.

Surfen

Nun kommt’s zum Surfen. Profi bin ich in den zwei Wochen nicht geworden. Habe ich allerdings auch nicht erwartet 😉 Die ersten drei Tage haben wir täglich 2,5 h in einer Surf School verbracht. Dort haben wir die Basics gelernt, wie Wellen entstehen, das Aufstehen und die richtige Position auf dem Brett, das Rauspaddeln –super anstrengend übrigens-, wie man die Wellen überquert, wenn man eben rauspaddelt z.B. die Eskimorolle, bei der man sich so dreht, dass das Brett über einem ist und die Welle praktisch übers Brett rüber „rollt“.

Natürlich ist das Aufstehen an Land sehr einfach und erweist sich als schwieriger im Wasser. Am Anfang übt man im Weißwasser, d.h. das die Welle schon hinter einem bricht und man dann mit dem „weißen Schaum“ der Welle mit getragen wird. Für den Anfang reicht das auch erst mal. Die „grünen Wellen“ sind dann schon schwieriger. Da muss man wirklich richtig anpaddeln, um die Welle am richtigen Punkt zu erwischen. Ist man zu früh dran, wird man ordentlich durchgewaschen (wie in einer Waschmaschine). Ist man zu langsam, läuft die Welle halt ohne einen weiter.

Fazit: Wellenreiten ist super anstrengend. Vor allem das Paddeln beschert schönen Muskelkater im Nacken- und Schulterbereich. Zum Glück bekommt man eine 1-stündige Massage für umgerechnet 5€. Auch einige blaue Flecken bleiben einem nicht verwehrt und die Finne unter dem Board, kann ganz schön gefährlich werden. Ich spreche aus eigener Erfahrung.

Man muss lange üben, bis man besser wird und sicher auf dem Brett steht. Zwei Wochen reichen da nicht aus. Aber es macht sehr viel Spaß und würde es gerne jeden Sommer tun.

Wer was lustiges sehen will…bitte schön. Das war ein meinem ersten Tag in der Surf School XD

Wenn ihr noch mehr über Bali und das Surfen wissen wollt, lasst es mich wissen. Bis dahin, lasst es euch gut gehen.

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