Surfen auf Bali & Warum es einen stärker macht, wenn es einen nicht umbringt

Nur noch 2 Tage und dann ist es soweit. Meine Reise nach Bali beginnt. Ich liebe es zu Reisen; Neue Orte, Landschaften und Kulturen zu entdecken. Diesmal geht es eben nach Bali. Was ich dort mache? Hauptziel ist es Surfen zu lernen. Ja, surfen. Ich wollte dies schon seit längerer Zeit lernen und beschloss deshalb vor einem Jahr, dass ich es diesen Sommer endlich umsetzten werde. Nur das Land stand noch nicht fest. Da ich gerne weit weg reise fiel meine Wahl –doch ziemlich kurzfristig- auf Bali.

Wie bin ich auf Bali gekommen? Eigentlich hängt Bali nur in meinem Gedächtnis fest, weil ich den Film „Eat, Pray, Love“ mit Julia Roberts geschaut hatte.

Die Natur, die Stille, Tempel, Yoga und eben Surfen machen Bali für mich attraktiv. Tja, und irgendwie bin ich bei meiner Suche nach Surfcamps auf Wavetours gestoßen.

Das alles kostet natürlich „eine Stange Geld“, besonders für Studenten. Aber ich habe viel bei Seite gelegt und man lebt schließlich nur einmal. Wenn nicht heute, wann denn dann? Früher hab ich mein Geld gespart und gespart und gespart. Selten habe ich mir mal was geleistet. Ich wurde so erzogen. Fast schon etwas geizig 😉 Als mein Papa vor 5 Jahren starb, da war ich 18, änderte sich diese Einstellung. Ich will viel erleben und alles mitnehmen, was ich in meinem Leben mitnehmen kann. Denn das Leben ist viel zu kurz und gerade jetzt in meinem Alter steht einem die ganze Welt offen. Man ist frei, flexibel und ungebunden. Studium sei Dank!

Warum  nicht mal nach den Sternen greifen? Lebe deine Träume. Nachdenken kannst du auch morgen noch.

Ich denke nämlich viel zu viel. Also lebe ich mal mein Leben und fühle mich 2 Wochen frei von Gedanken und Sorgen. Denn ganz ehrlich: Verluste, Menschen, die unwiderruflich  und ganz plötzlich aus deinem Leben verschwinden, bringen Traurigkeit und die Welt sieht auf einmal grau und düster aus.

Nach einiger Zeit allerdings beginnt es wieder hell zu werden in der Welt  und man fragt sich, was man mit seinem Leben anfängt. Am besten man lebt es einfach. Man hat ja nur das eine. Es muss nicht immer perfekt sein oder alles richtig. Aber man sollte es so leben, dass man später zurückblicken und sagen kann: „Ja, ich habe was aus meinem Leben gemacht. Ich bereue nichts. Alles war genau richtig so, wie es war.“ Man sollte im Hier und Jetzt Leben.

Das habe ich gelernt, auch wenn einen die Vergangenheit schneller einholt, als man denkt. Dann nimmt man sich einen kleinen Moment, schaut zurück und gibt sich kurz der Traurigkeit hin, um dann wieder in die Gegenwart zurück zu finden.

In diesem Sinne, steckt niemals den Sand in den Kopf. Klar, es gibt Dinge im Leben, die sind einfach sch****, unter denen man leidet. Doch ich musste feststellen, dass die Zeit alle Wunden heilt.

Was einen nicht umbringt, macht einen stärker

Und das stimmt wirklich. Nach einer harten Zeit mit tiefen Einbrüchen, bin ich stärker als je zuvor. Sucht euch etwas, was euch Halt und Kraft gibt. Ich habe mich ans Laufen –an den Sport- gehangen und letztendlich an einen gesunden Lebensstil, um noch stärker durchs Leben zu gehen.

 

Nun habe ich mir das von der Seele geschrieben und stelle fest, dass mein Post über meinen Urlaub auf Bali, zu einem „Steh-wieder-auf-Beitrag-wenn’s mal mies läuft- geworden ist und länger als ich eigentlich wollte. Aber vielleicht hilft es den einen oder anderen ja, wieder nach Vorne zu blicken.

Ich werde mich aus Bali bestimmt mal melden und ein paar Eindrücke posten, sowie meine Fortschritte im Surfen.

Und, immer dran denken auch wenn’s nicht immer leicht fällt:

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